ÜBER DIE GALERIE
1966 wurde die Galerie als Kunst- und Antiquitätenhandel von Asta von Bethmann-Hollweg und Volker
Westphal in Berlin gegründet. Seit 1967 nahm sie an der Deutschen Kunst- und Antiquitätenmesse im Haus
der Kunst, München, teil. Die Inhaber waren Gründungsmitglieder der Kunstmessen in Hannover, Köln-Düsseldorf, der 'Orangerie' in Berlin, 'Spiegelsaal' in Hamburg und der 'Ars Nobilis' in Berlin. Volker Westphal war viele Jahre lang Juror bei fast allen auswärtigen und Mitgestalter der Berliner Messen. Im Oktober 2005 starb Frau von Bethmann-Hollweg. Volker Westphal führt das Unternehmen allein fort.
*
Anfang des Jahres 2009 bezog die Galerie repräsentative Räume in einem der schönsten alten
Charlottenburger Häuser. Seit langer Zeit hatte sie sich auf Berliner Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts
spezialisiert. Besonders die Skulptur der Berliner Bildhauerschule wurde und wird breit gesammelt.
Die Malerei hat einen ihrer Schwerpunkte bei den Künstlern der 'Gruppe der Elf' und der 'Berliner Secession'.
Vom spiritus rector und Gründer der anti-akademischen Gruppierungen, Walter Leistikow, bis zu ihrem letzten
Präsidenten, Eugen Spiro, bietet sie Ölbilder und Papierarbeiten zweier Berliner Malergenerationen.
Daneben liegt dem Galeristen auch die Kunst der vorangegangenen Zeit am Herzen, die im letzten Jahrhundert in
Misskredit oder Vergessenheit geriet. Bedeutende Bilder einst hochgeschätzter Maler, wie Franz von Lenbach,
Fritz von Uhde, Gabriel von Max oder den Berlinern Charles Hoguet, Carl Becker, Albert Hertel und Karl Gussow
gehören deshalb zum Kernbestand seiner Sammlung.
Feine Objekte des Kunstgewerbes, Silber des 18. und 19. Jahrhunderts oder allein drei KPM-Deckelvasen -
alle Kaiserliche Repräsentationsgeschenke von musealer Qualität - bieten ebenso schöne wie die
zeitlichen Bezüge der Kunstwerke erhellende Ergänzungen des Ausstellungsprogramms.
Berlin im Januar 2009
*